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Aktuelles

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26.09.2016

Ernährung bewegt Jung und Alt

Seit 1994 ist der 21. September der weltweite „Alzheimer-Tag“, in Deutschland soll mit der „Woche der Demenz“ vom 19. bis 25. September auf die Bedürfnisse von Alzheimer-Erkrankten und ihren Angehörigen aufmerksam gemacht werden. Im Jahr 2016 steht diese Woche unter dem Motto "Jung und Alt bewegt Demenz".

Diese Gelegenheit nutzten das Informationsbüro Demenz und das Haus St. Josef in Trägerschaft der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz sowie die Tagespflegestätte des Häuslichen Pflegeservice Domann, um mit der Tagesveranstaltung „Ernährung bewegt Jung und Alt“ einen Schwerpunkt auf diese beiden menschlichen Grundbedürfnisse zu legen. Der Tag startete mit einem Wortgottesdienst in der Kapelle St. Marienwörth. Schwester Patritia Hoecel betonte die Wichtigkeit der Nahrung in unserem Leben. Gemeinsam mit den Gottesdienstbesuchern wurde aber auch herausgearbeitet, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern dass auch Herz und Seele Nahrung brauchen, zum Beispiel in Form von Berührungen und Wertschätzung.  

Anschließend begrüßte Dr. Matthias Bussmann, Medizinischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung und betonte, wie wichtig eine gute Balance zwischen  Ernährung und Bewegung sei, aber auch wie wichtig es sei, diese menschlichen Bedürfnisse zu befriedigen, ganz gleich ob jemand jung, alt, gesund, krank, dement oder nicht dement ist. Dass man auch als älterer Mensch im Rollstuhl noch Bewegungsangebote wahrnehmen kann, zeigte Rüdiger Heins, Leiter der sozialen Betreuung im Haus St. Josef. Gemeinsam mit einigen Bewohnern der Einrichtung führte er ergotherapeutische Übungen vor. Auf viel Begeisterung bei den Bewohnern stießen dann die Darbietungen der Klasse 4a der Grundschule Bingen-Dietersheim. Die Jungen und Mädchen trommelten auf selbstgebastelten Instrumenten aus großen Pappkartons, zeigten eine Zirkusvorführung und boten zum Abschluss noch einen Showtanz dar.

In dem anschließenden Fachvortrag wurde das Thema „Ernährung bei Demenz – Demenz is(s)t anders“ beleuchtet. Guido Schülter von der Firma apetito machte darauf aufmerksam, dass Menschen mit Demenz keine speziellen Nahrungsmittel bräuchten: „Wichtig ist es, die Nahrung den Bedürfnissen von demenzkranken Menschen anzupassen. Mit speziellem Fingerfood kann sich der erkrankte Mensch oftmals noch sehr lange selbständig ernähren“, so Schülter. Danach war Mittagsessenszeit und die Gäste und Bewohner nutzten die Gelegenheit, das besondere Fingerfood-Konzept des außerhäuslichen Verpflegungsspezialisten ausgiebig zu kosten. Die Tagesveranstaltung wurde durch den lebhaften und kompetenten Vortrag von Christiane Seckert, Pflegedienstleitung des Häuslichen Pflegeservice Domann, abgerundet. Sie referierte über die Wichtigkeit der Biografiearbeit bei Menschen mit Demenz. Denn so individuell der Mensch ist, so individuell sind seine Rituale und Gewohnheiten bezüglich seiner Ernährung. Auch betonte Christiane Seckert, dass sich im Laufe der dementiellen Erkrankung das Sättigungsgefühl stark verändere. Nur zu oft empfinden Menschen mit Demenz im fortgeschrittenen Stadium wenig bis gar keinen Appetit, was bei „gesunden“ Angehörigen oftmals zu Unverständnis führe.

Organisatorin Irini Langensiepen vom Informationsbüro Demenz war zufrieden mit dem Tag: „Ziel dieser Veranstaltung war es aufzuzeigen, dass jeder von uns das Bedürfnis nach Ernährung und Bewegung hat. Es spielt keine Rolle, ob mit oder ohne Demenz, ob gesund oder krank, ob jung oder alt“.

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18.08.2016

22.09.2016 „Ernährung bewegt Jung und Alt“

1994 hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft erstmals auf die wachsenden Zahlen der Alzheimer-Erkrankung reagiert und ruft seither immer am 21. September die ganze Welt dazu auf, ein Zeichen zu setzen, um mit regionalen Veranstaltungen die Gesellschaft auf die Situation von Alzheimer-Erkrankten und ihren Angehörigen aufmerksam zu machen. Dieses Jahr findet die Woche der Demenz in Deutschland vom 19. bis 25. September unter dem Motto "Jung und Alt bewegt Demenz" statt.

Diese Gelegenheit möchten wir, das Informationsbüro Demenz, das Haus St. Josef und die Tagespflegestätte vom Pflegeservice Domann, uns nicht entgehen lassen, denn wir alle ver- und umsorgen jüngere und ältere Menschen mit und ohne Demenz. Demenz bewegt Jung und Alt, Menschen mit und ohne Demenz und das macht hungrig, daher legen wir unseren Schwerpunkt im Rahmen dieser Veranstaltung auf die menschlichen Grundbedürfnisse „Ernährung und Bewegung“, denn die Befriedigung dieser Bedürfnisse trägt zur Verbesserung unserer Lebensqualität und zu unserem Wohlbefinden bei.
Diese Tagesveranstaltung unter dem Motto: „Ernährung bewegt Jung und Alt“ findet im ansprechenden Innenhof des St. Marienwörth-Geländes am 22. September statt. Die Eröffnung erfolgt um 9.30 Uhr durch einen Wortgottesdienst im Freien. Neben Fachvorträgen bietet ein außerhäuslicher Verpflegungsspezialist verschiedene Fingerfood-Leckereien zum Mittagessen an. Den „beweglichen“ Part übernehmen BewohnerInnen des Haus St. Josefs und ca. 20 RealschülerInnen, welche uns durch Musik und Trommeln in Bewegung setzen werden. Bei Kaffee und Kuchen entstehen an diesem Tag schöne und anregende Gespräche zwischen Betroffenen und Experten. 

Herzliche Einladung an alle Betroffene, Angehörige und Interessierte!


Programm:

  9.30 - 10.00 Uhr Wortgottesdienst (bei Regen in der Kapelle)
10.00 - 10.15 Uhr Begrüßung
10.15 - 10.45 Uhr Rhythmische Darbietung der BewohnerInnen des Haus St. Josefs
10.45 - 11.15 Uhr Trommelaufführung mit Tanz der Grundschule Bingen-Dietersheim
11.30 - 12.30 Uhr Vortrag „Ernährung bei Demenz“, Medienraum Haus St. Josef
12.30 - 14.00 Uhr Probierbuffet „spezielles Fingerfood-Konzept“ für Menschen mit Demenz
14.00 - 15.00 Uhr Aktiv durch den Tag „Ernährung mit Spaß“
15.00 - 16.00 Uhr Vorträge: „Biografie und Gewohnheiten in Bezug auf die Ernährung“ und „Veränderungen des Sättigungsgefühls im Verlauf der Erkrankung“, Medienraum Haus St. Josef  

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10.08.2016

Herzliche Einladung zum Gesprächskreis Demenz am 16. August

Allgemeiner Austausch

Jeden 3. Dienstag im Monat findet von 19 bis 21 Uhr ein Gesprächskreis Demenz für Angehörige statt. Veranstaltungsort ist der Medienraum des Hauses St. Josef in der Mühlenstraße 43 in Bad Kreuznach. Der kostenfreie Gesprächskreis unter Leitung von Irini Langensiepen, Informationsbüro Demenz, steht allen Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Für Informationen vorab steht Ihnen Irini Langensiepen unter der Telefonnummer (0671) 372-1304 gerne zur Verfügung.
 

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23.06.2016

Herzliche Einladung zum Gesprächskreis Demenz am 19. Juli

Jeden 3. Dienstag im Monat findet von 19 bis 21 Uhr ein Gesprächskreis Demenz für Angehörige statt. Veranstaltungsort ist üblicherweise der Medienraum des Hauses St. Josef in der Mühlenstraße 43 in Bad Kreuznach. Der kostenfreie Gesprächskreis unter Leitung von Irina Langensiepen, Informationsbüro Demenz, steht allen Interessierten offen.

Das Julitreffen findet im Hofgut Rheingrafenstein statt, Rheingrafenstraße 910, 55543 Bad Kreuznach.

Anmeldung bis zum 12. Juli bei Irini Langensiepen unter der Telefonnummer (0671) 372-1304 gerne zur Verfügung.

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23.06.2016

Neue Leitung für das Informationsbüro Demenz -

Bruder Bonifatius Faulhaber, Vorstandsvorsitzender der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, freut sich, dass die Nachfolge von Liane Jung mit Irini Langensiepen so kompetent geregelt ist

Das Informationsbüro existiert seit Januar 2008 und wurde seit Oktober 2010 von Liane Jung geleitet, die sich nun anderen Aufgaben im Bereich der Stadtteilkoordination zuwendet. Ihre Nachfolge tritt Irini Langensiepen an, die in ihrer beruflichen Laufbahn immer mal wieder Kontakt zu den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz hatte. Bereits ihre Krankenpflegeausbildung hat sie zwischen 1997 und 2000 an St. Marienwörth absolviert. Nach einem Studium der Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Psychologie arbeitete sie im Bundesmodellprojekt „Werkstatt Pflegestützpunkt“ als erste Pflegeberaterin in Rheinland-Pfalz. Kürzlich hat sie berufsbegleitend noch eine Weiterbildung im Bereich Demenz abgeschlossen und bringt daher ideale Voraussetzungen für die Stelle im Infobüro mit.

Hintergrund für die Einrichtung des Büros durch die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz war die steigende Zahl an Menschen, die an Demenz erkranken und der damit steigende Beratungsbedarf für Angehörige, Bevölkerung und andere Betroffene. In Rheinland Pfalz leben derzeit rund 70.000 Demenzkranke, das heißt allein im Landkreis Bad Kreuznach sind zwischen 3000 und 5000 Menschen davon betroffen. Diese Zahlen werden sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter erhöhen.

„Meine Hauptaufgabe wird darin bestehen, pflegende Angehörige in ihrem Alltag zu unterstützen und ihnen aufzuzeigen, welche Hilfsangebote sie in Anspruch nehmen können. Auch die Kooperation mit anderen Institutionen ist mir wichtig, um dem Thema Demenz auch in der Öffentlichkeit mehr Gewicht zu verleihen“, erklärt Irini Langensiepen. 

Die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz unterhalten mehrere Einrichtungen der Altenhilfe. Dort werden Hausgemeinschaftsmodelle gelebt, die insbesondere den Bedürfnissen von demenzkranken Bewohnern entgegen kommen. Auch hier wird das Informationsbüro für die Mitarbeiter der Einrichtungen und für die Angehörigen der Bewohner unterstützende Leistungen anbieten.

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21.04.2016

„Still Alice – Mein Leben ohne Gestern“ –

Experten in Sachen Demenz ( von li): Bruder Bonifatius Faulhaber, Liane Jung, Astrid Heller, Waltraud Oberthier, Thomas Vehling

Zum 9. Mal hatte das Informationsbüro der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz eine Veranstaltung zum Thema Demenz im Cineplex Bad Kreuznach organisiert und über 530 Menschen erlebten einen außerordenlich informativen und emotionalen Abend.

Der Film „Still Alice" bot am 20. April einen besonderen Einstieg, um dieses sensible Thema dem großen Publikum, verteilt auf 2 Kinosäle, vorzustellen. Im Anschluss an die Filmvorführung hatten die Besucher die Gelegenheit, mit einem Expertenforum zu diskutieren. Podiumsdiskussionsteilnehmer waren Prof. Dr. Georg Adler, Alzheimer Gesellschaft Rheinland Pfalz, Astrid Heller, Architektin und Betroffene, Waltraud Oberthier, Malteser Hilfsdienst e.V., Dr. Thomas Vehling, Psychiatrische Institutsambulanz und Liane Jung, Informationsbüro Demenz, moderiert von Alexandra Markus, Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz.


Das interessierte Publikum stellte Fragen nach der Diagnosestellung, dem Umgang mit der Erkrankung bzw. den Erkrankten und in welcher Weise Menschen mit Demenz ihre Erkrankung wahrnehmen. Ein Thema, dass sicherlich auch ein Grenzthema ist, war die aktive Sterbehilfe. Die Podiumsteilnehmer erläuterten alle, dass dieses Thema eher selten vorkommt. Die Betroffenen erleben ihre Erkrankung in den meisten Fällen als wenig belastend. Wichtig ist die Begleitung der Angehörigen, damit eskalierende Situationen vermieden werden können. „Schließlich und letztendlich geht es immer um die Frage, ist Leben mit Demenz lebenswertes Leben" erläutert Liane Jung, Informationsbüro Demenz der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. „Alle Experten sind sich hier einig, das Leben in welcher Form auch immer, bis zum Lebensende lebenswert bleibt und der liebe- und verständnisvolle Umgang mit den Erkrankten der wichtigste Faktor dabei ist."

Im Anschluss waren alle Besucher zu „Sekt und Selters" im Foyer des Cineplex Bad Kreuznach eingeladen. Die Alzheimer Gesellschaft Rheinland-Pfalz, der Pflegestützpunkt Bad Kreuznach und das Informationsbüro Demenz standen mit Infostand und für persönliche Fragen zur Verfügung.

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21.03.2016

„Still Alice – Mein Leben ohne Gestern“ –

Zum 9. Mal lädt das Informationsbüro der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz zu einer Abendveranstaltung zum Thema Demenz ins Cineplex Bad Kreuznach alle Interessierten sehr herzlich ein.

Am 20. April 2016 um 17.30 Uhr bietet der Film „Still Alice“ einen besonderen Einstieg, um dieses sensible Thema einem großen Publikum vorzustellen. Das US-amerikanisch-französische Filmdrama basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage der Schriftstellerin Lisa Genova.

Der Film erzählt die Geschichte der anerkannten Linguistin Dr. Alice Howland, die mit Anfang 50 erste Veränderungen ihres Gedächtnisses bemerkt. Zunächst sind es nur Kleinigkeiten, die kaum jemandem auffallen. Sie leidet gelegentlich an Orientierungslosigkeit und vergisst während ihrer Vorträge einzelne Begriffe. Eine neurologische Untersuchung bringt zu Tage, dass Alice unter einer vererbbaren, früh einsetzenden Form der Alzheimer-Krankheit leidet. Der Film beschäftigt sich in beeindruckender Weise damit, was diese Diagnose für die Betroffene, aber auch für die Familie bedeutet.

Im Anschluss an die Filmvorführung haben die Besucher die Gelegenheit, mit einem Expertenforum zu diskutieren. Bei „Sekt und Selters“ im Foyer des Cineplex Bad Kreuznach bietet sich dann die Möglichkeit zur Information und Austausch. Die Alzheimer Gesellschaft Rheinland-Pfalz, der Pflegestützpunkt Bad Kreuznach und das Informationsbüro Demenz stehen für persönliche Fragen zur Verfügung.

Der Vorverkauf startet am 23.03.16, Kinokarten zum Preis von 6 Euro wie gewohnt an der Kinokasse. 
Verkauf und Reservierung läuft ausschließlich über das Cineplex Bad Kreuznach.

Bei Rückfragen: Cornelia Schnell (0671) 372-7009 oder per Mail an cornelia.schnell@haus-stjosef.de.

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